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Vorschau: FC Schalke 04 vs. Hertha BSC – Königsblauen winkt Rang zwei

Zum Auftakt des 28. Spieltages der Bundesliga empfängt der FC Schalke 04 Hertha BSC. Drei Tage nach dem torlosen Remis im Revierderby bei Borussia Dortmund hat Schalke die Chance, zumindest für eine Nacht am BVB vorbeizuziehen und den zweiten Platz zu erobern. Wichtiger ist es für die Königsblauen aber, mit drei Punkten den vierten Platz auf Distanz zu halten und damit die direkte Qualifikation für die Champions League zu festigen. Die Hertha dagegen möchte den Abwärtstrend der letzten Partien stoppen und eine gute Saison ordentlich abschließen.

Schalke plagen vor dem Spiel nach wie vor enorme Personalsorgen. Unter anderem mit Kapitän Benedikt Höwedes, Jefferson Farfan oder nun auch noch dem gelbgesperrten Kevin-Prince Boateng fallen gleich mehrere Stammkräfte und Leistungsträger aus, deren Fehlen die Mannschaft von Trainer Jens Keller zuletzt aber erstaunlich gute kompensieren konnte. Klar ist indes auch, dass mit Blick auf die Ersatzbank, auf der nur noch Profis ohne Spielpraxis oder gänzlich unerfahrene Nachwuchskräfte sitzen, nichts mehr passieren darf, soll die Schalker Elf nicht deutlich an Qualität verlieren. Davon, dass alle Talente so schnell Fuß fassen wie Kaan Ayhan in der Innenverteidigung, sollte man jedenfalls nicht ausgehen.

Bei der Hertha sieht es personell zwar besser aus, doch mit der aktuellen Form seiner Mannschaft kann Coach Jos Luhukay nicht zufrieden sein. Im Vergleich zum 1:3 gegen den FC Bayern München am Dienstag wird der niederländische Fußball-Lehrer daher wohl gleich mehrere Änderungen vornehmen. So könnte der gegen die Bayern überraschend aus dem Kader gestrichene Sami Allagui wieder in der Startelf stehen, wo der nach abgesessener Gelbsperre wieder verfügbare Sebastian Langkamp auf jeden Fall erwartet wird. Unabhängig vom Personal müssen sich die Berliner aber in allen Belangen steigern, soll es auf Schalke nicht eine abermalige Pleite setzen.


Schalke vs. Berlin im Live-Stream bei Sky Go

Übertragen wird das Spiel zwischen FC Schalke 04 und Hertha BSC ausschließlich bei Sky. Auch auf einen Live-Stream via Sky Go müssen Abonnenten nicht verzichten. Einen kostenlosen Live Stream gibt es zumindest auf offiziellem Weg nicht. Auf den einschlägigen Seiten sollte man aber relativ rasch fündig werden.

Wetten sind auf die Partie natürlich auch möglich. Sowohl mit klassischen als auch mit Bet365 Live Wetten lässt sich die Spannung während der 90 Minuten zusätzlich steigern.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

FC Schalke 04: Fährmann – Hoogland, Ayhan, Matip, Kolasinac – Neustädter, Goretzka – Obasi, Meyer, Draxler – Huntelaar

Hertha BSC: Kraft – Pekarik, Langkamp, Brooks, van den Bergh – Hosogai, Skjelbred – Allagui, Ronny, Schulz – Ramos

FC Schalke 04: Kehrt Lewis Holtby im Winter zurück? – Sofortiger Kauf wohl nicht möglich

Vor einem Jahr hat Lewis Holtby seine Zelte beim FC Schalke 04 abgebrochen, um sich seinen schon lange gehegten Traum von der englischen Premier League zu erfüllen. Die Zwischenbilanz des 23 Jahre alten Mittelfeldspielers bei den Tottenham Hotspurs fällt nun aber sehr durchwachsen aus und es mehren sich die Anzeichen dafür, dass Holtby vor einer Rückkehr nach Gelsenkirchen steht.

Alleine die Aussagen seines Beraters Marcus Noack gegenüber “Bild” lassen tief blicken: “Lewis will unbedingt spielen, deshalb setzen wir uns intensiv mit Lösungen auseinander. Schalke ist eine interessante Option!” Schalke soll auf jeden Fall großes Interesse an einer Rückkehr Holtbys haben, was durchaus verständlich ist, da mit Marco Höger, Dennis Aogo und Jan Kirchhoff gleich drei zentrale Mittelfeldspieler noch lange ausfallen und sich Trainer Jens Keller für die Position auf der Sechs noch Verstärkung wünscht.


Holtby wäre dabei sowohl vor der Abwehr einsetzbar als auch eine Reihe weiter vorne, wo im Sommer möglicherweise Julian Draxler den Verein verlässt und somit eine gewichtige Planstelle frei werden könnte. Eine ebenso flexible wie qualitativ hochwertige Kraft wie Holtby da schon so früh wie möglich zu verpflichten, würde fraglos Sinn machen, wobei es tendenziell eher nicht möglich sein wird, zum jetzigen Zeitpunkt eine millionenschwere Ablöse zu investieren. Selbst wenn mit Jermaine Jones noch ein wechselwilliger Top-Verdiener von der Gehaltsliste gestrichen werden kann, wäre bei Holtby wohl nur eine Ausleihe möglich.

Für den dreifachen deutschen Nationalspieler würde eine Rückkehr in die Bundesliga und nach Schalke derweil die Möglichkeit bieten, sich Woche für Woche vor den Augen des Bundestrainers für ein Ticket zur WM 2014 in Brasilien zu empfehlen. Holtbys letztes Spiel für die deutsche Nationalmannschaft datiert indes bereits vom 14. November 2012, als der Sohn eines Engländers und einer Deutschen beim 0:0 gegen die Niederlande 87 Minuten lang mitwirkte.

Borussia Dortmund: Neue Spekulationen um Romelu Lukaku – Belgier als Nachfolger von Robert Lewandowski?

Seitdem der FC Bayern München am vergangenen Samstag die schon lange im Raum stehende Verpflichtung von Robert Lewandowski endlich auch offiziell verkündet hat, schießen bei Borussia Dortmund die Spekulationen um mögliche Nachfolger für den polnischen Nationalstürmer ins Kraut.

Während es um den vor einem halben Jahr heiß gehandelten Jackson Martinez vom FC Porto, den nun der FC Arsenal umgarnen soll, ruhig geworden ist, werden im Moment vor allem die beiden Belgier mit kongolesischen Wurzeln, Christian Benteke (Aston Villa) und Michy Batshuayi (Standard Lüttich) als Lewandowski Nachfolger gehandelt. Hartnäckig in der Gerüchteküche hält sich außerdem seit Tagen der Name Burak Yilmaz, der ebenso wie die anderen genannten Akteure bei Galatasaray Istanbul aber noch einen langfristigen Vertrag besitzt und entsprechend teuer würde.


Jüngster und doch nicht ganz neuer Name auf der Dortmunder Kandidatenliste ist der bereits im vergangenen Sommer einmal ins Gespräch gebrachte Romelu Lukaku , der aktuell vom FC Chelsea an den FC Everton ausgeliehen ist und dem ein weniger gutes Verhältnis zu Chelsea-Coach Jose Mourinho nachgesagt wird.

Deshalb macht sich Everton, für das der 20 Jahre alte Belgier in dieser Saison in 18 Spielen neun Tore erzielt und vier vorbereitet hat, Hoffnungen auf eine dauerhafte Verpflichtung Lukakus, den laut “sportsdirectnews” aber auch der BVB von einem Wechsel in die Bundesliga überzeugen möchte. Noch ist aber nicht klar, ob Chelsea den noch bis 2016 gebundenen Angreifer bei einem passenden Angebot, das sicher im zweistelligen Millionenbereich liegen müsste, überhaupt ziehen lassen würde.

VfL Wolfsburg: Verpflichtung von Kevin de Bruyne vor Abschluss? – Mainz hofft weiter auf Ja-Cheol Koo

Anders als in der Vergangenheit unter Felix Magath in Doppelfunktion als Trainer und Manager, als in jeder Transferperiode eine Reihe von neuen Spielern verpflichtet wurde, setzt der VfL Wolfsburg unter Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs auf eine neue Politik – Klasse statt Masse.

Dies galt vor einem Jahr, als im Winter Ivan Perisic von Borussia Dortmund kam und auch im Sommer, als Timm Klose und Daniel Caligiuri schließlich noch Luiz Gustavo als Königstransfer folgte. Und in der laufenden Transferperiode verdichten sich nun die Anzeichen dafür, dass mit Kevin de Bruyne der nächste Hochkaräter nach Wolfsburg kommt.

Nachdem zuletzt vor allem wegen der Unentschlossenheit des FC Chelsea kaum Bewegung in der Personalie war, soll sich Wolfsburg laut dem “Daily Mirror” nun mit den Blues auf eine Ablöse in Höhe von umgerechnet 21,8 Millionen Euro für den belgischen Nationalspieler geeinigt haben. Die offizielle Bestätigung steht indes noch aus, dürfte aber spätestens am Wochenende erfolgen, sofern die Berichte zutreffen.


Gespannt wartet mit Ja-Cheol Koo auch ein aktueller VfL-Profi auf die weiteren Ereignisse in Sachen de Bruyne, denn sollte der Belgier tatsöchlich kommen, würde Koo wohl doch noch die erhoffte Freigabe für einen sofortigen Wechsel erhalten. Während der als Interessent gehandelte FC Augsburg, für den der Koreaner vor dieser Saison bereits eineinhalb Jahre lang auf Leihbasis aktiv war, wohl nicht die finanziellen Mittel für eine feste Verpflichtung hat, bestätigte der 1. FSV Mainz 05 in Person von Manager Christian Heidel im “Kicker” nun nochmals das vorhandene Interesse an Koo: “Dass wir ihn im Sommer holen wollten, ist auch bekannt. Aber der Fall ist völlig klar: Koo hat einen Vertrag in Wolfsburg bis 2015, deswegen spielt er nicht bei Mainz 05. Wenn es eine Möglichkeit geben sollte, dann könnte es noch mal zu Kontakt kommen. Aber alle Karten liegen bei Wolfsburg, und bislang ist aus Wolfsburg kein Signal gekommen. Das respektieren wir.”

Gut möglich, dass bei Heidel zeitnah das Telefon klingelt, wenn die Tinte unter dem Vertrag von de Bruyne trocken ist.

Hannover 96: Artjoms Rudnevs kommt vom HSV – Cardiff City intensiviert Werben um Mame Diouf

Nach der Vorstellung von Tayfun Korkut als neuem Trainer und den ersten Trainingseinheiten unter der Leitung des Deutsch-Türken läuft bei Hannover 96 in diesen Tagen die Personalplanung für die Rückrunde auf Hochtouren. Und dabei haben die Niedersachsen nun offenbar einen ersten Erfolg erzielen können.

Wie “Bild” berichtet, steht der schon länger mit den 96ern in Verbindung gebrachte Artjoms Rudnevs unmittelbar vor einem Wechsel auf Leihbasis vom Hamburger SV nach Hannover. Rudnevs, der nach zwölf Toren in der vergangenen Saison im neuen Spieljahr nur noch zu sieben Einsätzen gekommen und ohne jeden Treffer geblieben ist, wird demnach schon am heutigen Donnerstag im Trainingslager der 96er im türkischen Belek erwartet.


Hannover, das das Leihgeschäft noch nicht offiziell bestätigt hat, erhält außerdem eine Kaufoption, um den 25 Jahre alten Angreifer im Sommer fest verpflichten zu können. Zur Höhe der Leihgebühr und einer möglichen Ablöse wurde bislang noch nichts bekannt.

Gut möglich ist indes, dass mit Rudnevs schon der Nachfolger für Mame Diouf gefunden ist. Zwar möchte Trainer Korkut den senegalesischen Torjäger, der seinen auslaufenden Vertrag aller Voraussicht nach nicht verlängern wird, gerne zumindest bis Saisonende behalten, doch aus wirtschaftlichen Erwägungen wäre es kaum vertretbar, jetzt eine millionenschwere Ablöse auszuschlagen und Diouf dann in einem halben Jahr ablösefrei ziehen zu lassen. Heißester Kandidat für die Verpflichtung Dioufs ist im Moment Cardiff City aus der englischen Premier League. Hannovers Klubboss Martin Kind bestätigte im “Kicker” auf jeden Fall das Interesse der Waliser.

VfB Stuttgart: Mittelfeldtalent Carlos Gruezo im Probetraining – AS Livorno und FC Bologna an Cristian Molinaro interessiert

Nach dem Abgang von Tunay Torun zu Kasimpasa Istanbul hat sich die Zahl der aussortierten Spieler, denen der VfB Stuttgart in dieser Winterpause keine Steine in den Weg gelegt, auf drei reduziert. Während bei Benedikt Röcker (SpVgg Greuther Fürth) und Patrick Funk (VfL Bochum) jeweils Zweitligisten als neue Arbeitgeber gehandelt werden, deutet sich bei Cristian Molinaro mehr und mehr eine Rückkehr in seine italienische Heimat an.

Nach Informationen der “Stuttgarter Zeitung” wirbt vor allem der AS Livorno um den Linksverteidiger, aber auch der FC Bologna soll sich mit der Verpflichtung Molinaros beschäftigen. Klar ist, dass der 30-Jährige spätestens mit Ablauf seines Vertrages am 30. Juni keine Zukunft mehr in Stuttgart hat. Der VfB würde indes gerne das Gehalt der letzten Monate einsparen und würde Molinaro daher jetzt vermutlich auch ablösefrei ziehen lassen.


Unterdessen nimmt Trainer Thomas Schneider während des Trainingslager in Kapstadt den 18 Jahre alten Carlos Gruezo von Barcelona SC Guayaquil aus Ecuador unter die Lupe. Der Mittelfeldspieler ist trotz seines jungen Alters schon Stammkraft in der ersten Liga Ecuadors und hat im zu Ende gegangenen Jahr 38 Spiele absolviert, alle von Anfang an.

Ob die Schwaben die im Raum stehende Ablöse von 1,5 Millionen Euro für den auch als Rechtsverteidiger einsetzbaren Gruezo ausgeben, ist im Moment aber noch fraglich. Sportdirektor Jochen Schneider äußerte sich gegenüber “Bild” jedenfalls noch zurückhaltend: “Unsere Scouts haben ihn entdeckt und wir wollen ihn uns jetzt einfach mal anschauen. Alles andere wird sich zeigen.”

Borussia Mönchengladbach: Newcastle United intensiviert Werben um Luuk de Jong – Noch keine konkrete Anfrage

Während sich bei Borussia Mönchengladbach in diesen Tagen nach der Bekanntgabe von Marc-Andre ter Stegen, das vorliegende Vertragsangebot nicht anzunehmen, die meisten Meldungen um die künftige Besetzung der Torhüterposition drehen, ist die Zukunft von Luuk de Jong offen.

Der 23 Jahre alte Niederländer, der vor eineinhalb Jahren für stolze zwölf Millionen Euro von Twente Enschede losgeeist wurde, nach einer durchwachsenen ersten Spielzeit in der laufenden Saison aber nur noch Reservist ist und sich mit 13 Einwechslungen begnügen musste, ließ gegenüber “Bild” durchblicken, sich durchaus mit einem Wechsel zu beschäftigen: “Ich kann nur sagen, dass einige Vereine angefragt haben. Ich konzentriere mich voll auf die Vorbereitung. Aber bis zum 31. Januar kann natürlich noch viel passieren…”


Insbesondere bei Newcastle United, das in der englischen Premier League nach einer verkorksten Vorsaison sogar Chancen auf die Teilnahme an der Champions League hat, soll das schon früher bestehende Interesse an de Jong wieder aufgeflammt sein. Eine konkrete Offerte der Magpies ist bislang aber noch nicht eingegangen, wie Sportdirektor Max Eberl dem Portal “fohlen-hautnah.de” verriet: “Es gibt immer mal wieder Anfragen für ihn, aber keine konkreten Angebote. Wir beschäftigen uns erst dann mit solchen Personalien, wenn etwas Konkretes passiert.”

Klar ist indes, dass Gladbach de Jong nicht für kleines Geld abgeben wird. Zwar sind auch die 2012 bezahlten zwölf Millionen Euro kaum drin, doch ein Betrag im mittleren einstelligen Millionenbetrag wird auf jeden Fall fließen müssen, damit die Borussia de Jong ziehen lässt.

Hertha BSC: Gespräche mit Maik Franz und Peer Kluge – Vertragsauflösung geplant?

Mit 28 Punkten und Platz sechs nach 17 Spieltagen hat Aufsteiger Hertha BSC die Errwartungen mehr als übertroffen und darf schon jetzt angesichts von satten 14 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz die Planungen für die neue Saison intensivieren, in der es natürlich ebenso wie zuvor in der Rückrunde die gezeigten Leistungen zu bestätigen gilt.

Keine große Rolle werden dabei die beiden Routiniers Maik Franz und Peer Kluge spielen, die schon in der Hinrunde kaum mehr zum Zug kamen. Der 32 Jahre alte Franz durfte lediglich im DFB-Pokal ran und der noch ein Jahr ältere Kluge, im Aufstiegsjahr noch ein absoluter Leistungsträger, musste sich nach der Verpflichtung von Hajime Hosogai, Tolga Cigerci und Per Skjelbred mit lediglich zwei Einwechslungen in der Bundesliga begnügen.


Sowohl mit Kluge als auch mit Franz sind in den nächsten Tagen Gespräche geplant, in denen Manager Michael Preetz das Duo auf die nicht mehr vorhandenen Perspektiven hinweisen und versuchen wird, sie zu einem Wechsel zu bewegen. Franz hat allerdings gerade erst eine Anfrage von Energie Cottbus abgelehnt und erklärt, sich in Berlin durchsetzen zu wollen.

Das Problem bei Kluge und Franz sind sicherlich auch die jeweils noch bis 2015 laufenden und gut dotierten Verträge, die einen Wechsel im Winter aus freien Stücken und ohne vorherige Vertragsauflösung unwahrscheinlich machen. Will die Hertha das Duo loswerden, wird man folglich um die Zahlung einer Abfindung kaum herumkommen.

Eintracht Frankfurt: Interesse an Dong-Won Ji? – Ex-Augsburger auch in Dortmund und Mönchengladbach gehandelt

Mit dem ein halbes Jahr lang vereinslosen Alexander Madlung hat Eintracht Frankfurt bereits den ersten Neuzugang in der seit Neujahr und noch bis 31. Januar laufenden Winter-Transferperiode an Land gezogen. Der Defensiv-Allrounder, dessen Vertrag beim VfL Wolfsburg im Sommer nicht mehr verlängert worden ist ud der in Frankfurt vor allem als Alternative für die Innenverteidigung gedacht ist, dürfte aber nicht der einzige Neuling bei den Hessen bleiben.

Weil dank des Einzugs in die Zwischenrunde der Europa League schon rund zehn Millionen Euro in die Kassen der Eintracht geflossen sind, besteht ein gewisser Spielraum für Wintertransfers, wobei diese auch schon im Vorgriff auf den Sommer erfolgen könnten.


Ein Kandidat soll laut einem koranischen Zeitungsbericht der in der vergangenen Rückrunde vom AFC Sunderland an den FC Augsburg verliehene Dong-Won Ji sein, der sowohl in der Spitze als auch etwas hängend dahinter spielen kann. Nach einer starken Halbserie mit fünf Toren für den FCA läuft es für den 22-Jährigen in Sunderland überhaupt nicht. So kam Ji bei den Black Cats bisher nur zu fünf Einsätzen und blieb ohne Tor.

In Sunderland scheint daher die Bereitschaft zu wachsen, den 1,87 Meter großen Offensivmann ziehen zu lassen, wobei insbesondere Vereine aus Deutschland als Interessenten gehandelt werden. Neben der Frankfurter Eintracht werden auch Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach mit Ji in Verbindung gebracht. Die Chancen auf regelmäßige Einsätze wären dabei sicherlich in Frankfurt am größten.

Eintracht Braunschweig: Armenier Gevorg Ghazaryan im Probetraining – Verpflichtung offen

Als erster Bundesligist hat Schlusslicht Eintracht Braunschweig am Donnerstag die Vorbereitung auf die Rückrunde aufgenommen. Trainer Torsten Lieberknecht will bis zum Rückrundenstart nichts unversucht lassen, um seinen Kader bestmöglichst für die verbleibenden 17 Spieltage zu präparieren, an denen doch noch das Wunder Klassenerhalt geschafft werden soll.

Bereits am Montag startet der Aufsteiger deshalb in Richtung Andalusien, wo im Trainingslager in Novo Sancti Petri konzentriert gearbeitet werden soll. Ob dann schon der eine oder andere neue Spieler an Bord des Fliegers sitzen wird, ist im Moment fraglich. Ein Kandidat dafür ist aber der Armenier Gevorg Ghazaryan, der sich im Moment im Probetraining befindet, über dessen Zukunft beim BTSV vermutlich am Sonntag entschieden wird: “Wir beobachten in den drei Trainingseinheiten bis zum Abflug ins Trainingslager, ob Gevorg sportlich und menschlich ins Team passt, und entscheiden dann, wie wir weiter verfahren”, so Sportchef Marc Arnold im “Kicker”.


Der 25 Jahre alte Ghazaryan kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden, fühlt sich links aber wohler und wäre somit die passende Ergänzung zu Rechtsaußen Karim Bellarabi. Aktuell ist der armenische Nationalspieler vom ukrainischen Erstligisten Metalurg Donezk an den kasachischen Europa-League-Teilnehmer Schachtjor Karaganda verliehen, würde aber für einen erneuten Wechsel die Freigabe erhalten.

Weil Ghazaryan keineswegs nur den Fokus auf die Offensive richtet, sondern auch in der Defensivarbeit als fleissig gilt, wären die Grundvoraussetzungen für ein Engagement in Braunschweig gegeben. Letztlich werden aber die Trainingseindrücke darüber entscheiden, ob der 37-fache Nationalspieler einen Vertrag erhält.