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FC Schalke 04: Platz vier gesichert – Kommen nun Christian Clemens und Pirmin Schwegler?

Mit dem gestrigen 2:1-Erfolg beim SC Freiburg hat der FC Schalke 04 eine Woche nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart seinen zweiten Matchball genutzt und den vierten Platz sowie die damit verbundene Teilnahme an den Play-Offs zur Europa League gesichert.

Weil Borussia Mönchengladbach mit dem Scheitern im vergangenen Jahr an Dynamo Kiew in den Play-Offs ein warnendes Beispiel ist, dürften die Verantwortlichen auf Schalke auf dem Transfermarkt aber dennoch eher zurückhaltend agieren und es bei wenigen punktuellen Verstärkungen belassen. Dabei gelten seit längerem Christian Clemens und Pirmin Schwegler als aussichtsreiche Kandidaten und bei beiden deutet sich zumindest nun ein Abschied vom aktuellen Klub an.

Laut “Express” soll Clemens, der dank einer Ausstiegsklausel in seinem noch bis 2014 laufenden Vertrag für festgeschriebene drei Millionen Euro wechseln kann, im Kollegenkreis bereits seinen Abschied vom 1. FC Köln gefeiert haben. Und nachdem die Geißböcke den Aufstieg definitiv verpasst haben, ist ein Verbleib des U-21-Nationalspielers, den es in die Bundesliga zieht, zweifelsohne unwahrscheinlich.

Weniger nachvollziehbar wäre dagegen, wenn Pirmin Schwegler Eintracht Frankfurt nach geschafftem Einzug in die Europa League verlassen würde. Zumindest ein Wechsel des Schweizer Nationalspielers um international nicht vertretenen VfL Wolfsburg hätte wohl keine sportlichen Hintergründe. Anders sähe es aus, sollte der defensive Mittelfeldspieler von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen, um nach Schalke zu wechseln, wo die Champions League lockt. Und dass Schalke interessiert ist, die fixen 2,5 Millionen Euro für Schwegler zu bezahlen, gilt als sicher.

VfB Stuttgart: Serdar Tasci würde gerne verlängern – Interesse an Luca Cigarini?

Mit Konstantin Rausch (Hannover 96), Thorsten Kirschbaum (Energie Cottbus), Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen), Marco Rojas (Melbourne Victory) und Sercan Sararer (SpVgg Greuther Fürth) hat der VfB Stuttgart bereits fünf Neuzugänge für die kommende Saison unter Vertrag genommen und seine Planungen damit so weit vorangetrieben wie kaum ein anderer Bundesligist.

Noch fehlen aber wichtige Puzzleteile, damit Trainer Bruno Labbadia wirklich mit seinem Kader zufrieden ist. Gesucht wird neben einem gestandenen Angreifer vor allem noch ein zentraler Mittelfeldspieler als Ersatz für den Dänen William Kvist, der den Verein wohl verlassen wird, weil Labbadia zwar seine defensiven Qualitäten schätzt, aber die Mängel im Spiel nach vorne in den Augen des VfB-Trainers zu groß sind.

Neben dem ehemaligen Stuttgarter Sebastian Rudy, dessen Vertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim aber noch ein Jahr läuft und der mindestens drei Millionen Euro kosten dürfte, verlautet aus Italien, dass die Schwaben auch ein Auge auf Luca Cigarini geworfen haben sollen. Der 26-Jährige spielt in der aktuellen Saison auf Leihbasis für Atalanta Bergamo, steht aber noch bis 2015 beim SSC Neapel unter Vertrag. Allerdings will der frühere U-21-Natonalspieler Italiens nicht als Ersatzmann nach Neapel zurückkehren und liebäugelt deshalb mit einem Wechsel, wobei vor allem der AC Florenz aber eben auch Stuttgart als Interessenten gelten.

Während im defensiven Mittelfeld ein Hochkaräter kommen soll, setzt der VfB in der Innenverteidigung auf Bewährtes und kann wohl noch lange auf Serdar Tasci bauen. Wie der in den vergangenen Monaten immer wieder mit Fenerbahce Istanbul in Verbindung gebrachte VfB-Kapitän nun gegenüber der “Stuttgarter Zeitung” erklärte, würde er seinen 2014 auslaufenden Vertrag gerne langfristig verlängern: “Ich könnte mir sogar vorstellen, meine Karriere hier zu beenden. Schließlich bin ich schon seit der D-Jugend im Verein. Meine Familie lebt auch hier und fühlt sich wohl.” Beim VfB dürfte man die Worte des Nationalspielers gerne vernehmen.

Borussia Dortmund: Neben Nacer Chadli auch Dusan Tadic von Twente Enschede im Visier?

Acht Tage vor dem Finale in der Champions League gegen den FC Bayern München liegt das Hauptaugenmerk bei Borussia Dortmund klar auf den 90 oder vielleicht 120 Minuten im Londoner Wembley-Stadion, doch Sportdirektor Michael Zorc und Trainer Jürgen Klopp kommen auch nicht umhin, sich auch schon mit der Kaderzusammenstellung für die neue Saison zu beschäftigen.

Unabhängig vom Verbleib von Torjäger Robert Lewandowski ist dabei klar, dass der BVB bei der Suche nach Verstärkungen für die Offensive richtig Geld in die Hand nehmen wird, das aufgrund der 37 Millionen Euro, die vom FC Bayern für Mario Götze fließen und der Einnahmen aus der Königsklasse im Bereich von gut 50 Millionen Euro, auch vorhanden ist.

Berichten aus den Niederlanden zufolge, soll sich Dortmund bei seiner Siche nach Verstärkungen auch und gerade beim FC Twente Enschede umsehen. Nachdem Flügelspieler Nacer Chadli ins Gespräch gebracht wurde und für etwa zehn Millionen Euro zu haben wäre, soll nun auch der serbische Nationalspieler Dusan Tadic ein Thema sein. Der 24-Jährige, der vor einem Jahr für 7,7 Millionen Euro vom FC Groningen nach Enschede gewechselt ist, könnte sowohl auf beiden Flügeln als auch in hängender Rolle hinter einer Spitze agieren, womit er ein perfekter Ersatz für Götze wäre.

Allerdings läuft der Vertrag des beidfüßigen Offensivmannes in Enschede noch bis 2015 und kann vom Verein per Option sogar bis 2017 verlängert werden. Der BVB müsste für Tadic also wohl schon eine Ablöse, die deutlich im zweistelligen Bereich liegt, auf den Tisch legen.

Fortuna Düsseldorf: Spekulationen um Mario Eggimann und Stefan Maierhofer

Wie in der vergangenen Saison, als sich die Mannschaft von Trainer Norbert Meier den Aufstieg erst in der Relegation gegen Hertha BSC sicherte, sind auch mit Blick auf die kommende Spielzeit bei Fortuna Düsseldorf keine frühzeitigen Planungen möglich. Noch ist für die Fortuna vor dem letzten Spieltag vom direkten Klassenerhalt über die Relegation bis hin zum direkten Abstieg alles möglich, sodass Manager Wolf Werner momentan nicht über Vorgespräche hinaus kommen dürfte.

Dass Verstärkungen kommen müssen und auch werden, ist jedoch unabhängig von der Klassenzugehörigkeit im neuen Jahr sicher. Vor allem bei Klassenerhalt müsste die Fortuna in allen Mannschaftsteilen nachbesseren und beim möglichen Abgang von Fabian Giefer zum FC Schalke 04 auch einen neuen Keeper engagieren.

Für die Abwehr scheint sich mit Mario Eggimann der Wunschkandidat indes schon herauskristallisiert zu haben. Dem Schweizer Innenverteidiger, dessen Vertrag bei Hannover 96 nicht mehr verlängert wird, soll laut “Express” ein unterschriftsreifer Zweijahresvertrag vorliegen. Allerdings hat offenbar auch der rheinische Rivale 1. FC Köln Interesse an dem 32-Jährigen, der ablösefrei wäre.

Ebenfalls ablösefrei wäre Stefan Maierhofer, der vom “Express” bei der Fortuna ins Gespräch gebracht wird. Allerdings ist schwer vorstellbar, dass der 2,02 Meter große Österreicher, der im vergangenen halben Jahr bei 13 Zweitliga-Einsätzen für den 1. FC Köln lediglich einen Treffer zustande brachte und auch ansonsten nicht überzeugen konnte, wirklich ein Thema ist.

Eintracht Frankfurt: Rumäne Marius Alexe im Visier? – Entscheidung bei Daniel Ginczek naht

Nachdem Winter-Zugang Srdjan Lakic, der bis 2014 vom VfL Wolfsburg ausgeliehen wurde, in den vergangenen Wochen zu seiner alten Treffsicherheit aus Zeiten beim 1. FC Kaiserslautern gefunden zu haben scheint, sind die Sorgenfalten der Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt in Bezug auf den zuvor lange harmlosen Angriff deutlich geringer geworden.

Nichtsdestotrotz möchte Trainer Armin Veh für die neue Saison mindestens einen neuen Stürmer, der zusammen mit Lakic dafür sorgen soll, dass die Eintracht sich zumindest im Mittelfeld der Tabelle etablieren und vielleicht auch wieder den Blick nach oben richten kann.

Ein seit Wochen gehandelter heißer Kandidat ist dabei Daniel Ginczek, der in den vergangenen neun Spielen für den FC St. Pauli zehn Treffer erzielt und sich somit nachdrücklich für seinen persönlichen Aufstieg in die Bundesliga empfohlen hat. Allerdings hat Frankfurt beim Werben um den 22-Jährige, der noch Borussia Dortmund gehört, aber vom BVB voraussichtlich verkauft wird, starke Konkurrenz. So sollen auch der 1. FC Nürnberg und der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse an der Verpflichtung Ginczeks haben, wobei das Rätsel um dessen Zukunft bald gelöst wird. In “Bild” kündigte der durchschlagskräftige Angreifer eine Entscheidung für die kommenden Tage an. Die Tendenz scheint dabei aber zu Nürnberg zu gehen.

Unterdessen verlautet aus Rumänien, dass die Eintracht eine Ablöse von zwei Millionen Euro für Marius Alexe von Dinamo Bukarest geboten haben soll. Der 23-Jährige, der bislang sechs Länderspiele für Rumänien bestritten hat, kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf dem linken Flügel spielen, wo bislang keine Alternative zu Takashi Inui vorhanden ist. Treffsicher wäre Alexe, der auch mit Werder Bremen in Verbindung gebracht wird, jedenfalls, wie 14 Tore in 28 Spielen in der laufenden Saison in Rumänien zeigen.

1. FC Nürnberg: Alles klar mit Mariusz Stepinski? – Noch keine Entscheidung bei Javier Pinola

Mit dem 2:1-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf hat der 1. FC Nürnberg am Wochenende eine historische Negativserie von fünf Niederlagen in Folge verhindert. Zugleich dürfte Trainer Michael Wiesinger damit seine Position bei den anstehenden Verhandlungen über eine weitere Zusammenarbeit über diese Saison hinaus verbessert haben, sodass einer Verlängerung nicht mehr viel im Wege stehen sollte.

Wiesinger ist natürlich auch in die Kaderplanungen für die neue Spielzeit involviert, wobei Meldungen aus Polen zufolge bereits in einer ersten Personalie alles perfekt sein soll. So berichten mehrere polnische Medien, dass sich das bereits vor einigen Wochen kolportierte Interesse an Stürmertalent Mariusz Stepinski von Widzew Lodz konkretisiert hat und der 18 Jahre alte Junioren-Nationalspieler, der auch schon einmal in der A-Elf Polens auflief, unmittelbar vor einem Wechsel nach Nürnberg stehen soll. Dort gibt es dazu noch nichts Offizielles, doch ist mit einer baldigen Stellungnahme zu rechnen, sollte der Transfer tatsächlich über die Bühne gehen.

Ob Stepinski im Falle eines Wechsels dann noch an der Seite von Javier Pinola für den Club spielen würde, ist indes nach wie vor völlig offen. In den vergangenen Tagen erzielte Nürnbergs Manager Martin Bader auch bei erneuten Gesprächen mit dem argentinischen Linksverteidiger und dessen Berater keine Einigung über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages. Gegenüber dem “Kicker” schätzte Bader die Chance auf einen Verbleib des 30-Jährigen, der wohl mit dem offerierten reduzierten Angebot nicht einverstanden war, nur noch auf 50:50 ein.

FC Bayern München: Jack Wilshere ein weiterer Wunschspieler von Pep Guardiola?

Nach der aufsehenerregenden Verpflichtung von Mario Götze, der für 37 Millionen Euro von Borussia Dortmund losgeeist wurde, plant der FC Bayern München weitere Verstärkungen für die neue Saison, in der die dominante Position im deutschen und internationalen Fußball weiter gefestigt werden soll.

Wie Götze gilt laut der englischen “Metro” auch Jack Wilshere vom FC Arsenal an Wunschspieler des neuen Trainers Pep Guardiola, der nach einer erfolgreichen Saison bei seinem Amtsantritt mit neuen Spielen sicher für frisches Blut wird sorgen wollen. Dem Bericht zufolge, der wie viele Nachrichten in englischen Medien aber mit Vorsicht genossen werden muss, würde Guardiola den 21 Jahre alten Mittelfeldspieler, der als einer der größten Talente der Premier League und als mit die größte Zukunftshoffnung der englischen Nationalelf gilt, gerne nach München lotsen.

Allerdings würde die Verpflichtung Wilsheres angesichts von dessen noch bis 2018 laufenden Vertrag bei Arsenal richtig teuer, wobei bei nüchterner Betrachtung im Kader der Bayern auf anderen Positionen weitaus mehr Bedarf ist als im zentralen Mittelfeld, wo nicht nur Wilshere seine Stärken hat, sondern auch Bastian Schweinsteiger, Javi Martinez, Luiz Gustavo oder Toni Kroos.

Ganz ausgeschlossen werden kann ein Interesse an Wilshere zwar nicht, doch wäre dann auf der Doppelsechs ein Überangebot von hochkarätigen Kräften vorhanden, die selbst bei langer Dreifachbelastung wie in der aktuellen Saison kaum alle zufriedengestellt werden könnten.

TSG 1899 Hoffenheim: Abstieg wohl nicht mehr zu vermeiden – Karlsruhes Kevin Akpoguma im Anflug?

Mit der gestrigen 1:4-Niederlage gegen den Hamburger SV hat die TSG 1899 Hoffenheim endgültig die letzte Chance vertan, den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen zu können. Vielmehr muss die 2008 aufgestiegene TSG nach fünf Jahren wohl wieder für die zweite Liga planen, denn dass die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol bei Borussia Dortmund gewinnt und zugleich der FC Augsburg gegen Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf bei Hannover 96 verlieren, darf getrost als wenig wahrscheinlich bezeichnet werden.

Immerhin hat Hoffenheim mit Gisdol bereits einen Trainer mit klaren Vorstellungen, dem zuzutrauen ist, eine schlagkräftige Elf zu formen, die den Wiederaufstieg schaffen kann. Klar ist dabei, dass Gisdol gemäß dem Motto “Zurück zu den Wurzeln” auf junge Spieler setzen wird. So scheute der 43 Jahre alte Coach auch nicht davor zurück, im wohl entscheidenden Heimspiel gegen den HSV dem 17-jährigen Niklas Süle den Vorzug vor Routinier Matthieu Delpierre zu geben, wobei der Nachwuchsinnenverteidiger nicht immer eine gute Figur machte.

Neben Talenten aus den eigenen Reihen hält die TSG auch Ausschau nach jungen Spielern von anderen Vereinen, die in den Kader der kommenden Saison eingebaut werden könnten. So berichtet “Bild”, dass sich Hoffenheim mit Kevin Akpoguma vom frischgebackenen Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC bereits einig sein soll.

Der Berater des 18 Jahre alten Abwehrspielers, Gordon Stipic, dementierte indes gegenüber “Fupa.net”, dass sein Schützling schon eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen hat. Ohnehin hätte der KSC das letzte Wort, läuft Akpogumas Vertrag doch noch bis 2015.

Borussia Dortmund: Mindestens vier Neue geplant – Fallou Diagne und Bernard im Visier?

Während die beiden noch verbleibenden Bundesliga-Spiele heute beim VfL Wolfsburg und kommende Woche gegen die TSG 1899 Hoffenheim in erster Linie als Warm-Up für das Finale in der Champions League in zwei Wochen gegen den FC Bayern München gesehen werden, richten die Verantwortlichen bei Borussia Dortmund um Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc ihren Blick auch schon über die laufende Saison hinaus.

Dabei ist klar, dass sich der BVB auf dem Transfermarkt nicht zurückhalten, sondern die 37 Millionen Euro vom FC Bayern für Mario Götze und auch einen Teil der Einnahmen aus der Champions League in neue Spieler investieren wird. Kommen sollen in jedem Fall jeweils ein Innen- und ein Außenverteidiger, ein Angreifer sowie ein Spieler für die offensive Dreierreihe hinter der einzigen Spitze.

Für die Innenverteidigung kristallisiert sich laut “Kicker” immer mehr Fallou Diagne vom SC Freiburg als Top-Kandidat heraus, da sein Teamkollege Matthias Ginter nicht zu bekommen sein wird. Der 23 Jahre alte Diagne würde aufgrund eines noch bis 2016 laufenden Vertrages zwar nicht günstig, wäre mit einer geschätzten Ablöse von vier bis sechs Millionen Euro aber ein eher kleiner Fisch.

Anders würde es aussehen beim Brasilianer Bernard, dessen Vertrag bei Atlético Mineiro noch bis 2017 läuft. Der 20 Jahre alte Offensivmann, der alle Offensivpositionen im Mittelfeld spielen könnte und damit ins Raster passt, wird in seiner Heimat mit dem BVB in Verbindung gebracht, soll aber rund 20 Millionen Euro kosten.

1. FSV Mainz 05: Auch Marco Caligiuri und Radoslav Zabavnik müssen gehen – Dementi in Sachen Nikola Vujadinovic

Nach einer sehr durchwachsenen Rückrunde, in der die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel die zuvor durchaus vorhandene Chance auf einen Platz in der Europa League verspielte, steht beim 1. FSV Mainz 05 im Sommer wohl ein etwas größerer Umbruch an.

Als Reaktion auf die zuletzt wenig überzeugenden Vorstellungen und die schwache Punkteausbeute haben Trainer Tuchel und Manager Christian Heidel beschlossen, nach Andreas Ivanschitz und Ivan Klasnic auch Marco Caligiuri und Radoslav Zabavnik keinen Vertrag über diese Saison hinaus anzubieten und die freiwerdenden Positionen neu zu besetzen.

Einfach ist es den Verantwortlichen in Mainz aber nicht gefallen, den beiden Profis mitzuteilen, dass sie in den Planungen keine Rolle mehr spielen: “Es waren auch menschlich schmerzhafte Entscheidungen, wir haben uns aber entschieden, in dem einen oder anderen Fall Veränderungen vorzunehmen”, so Heidel.

Zugleich wird in Mainz nun natürlich schon fleissig über mögliche Neuzugänge spekuliert, zumal auch weitere Profis mit noch laufenden Verträgen wie der umworbene Adam Szalai oder der enttäuschende Vorjahreseinkauf Nikita Rukavytsya noch gehen und weiteren Platz im KAder schaffen könnten.

Nicht nach Mainz kommen wird indes wohl der Montenegriner Nikola Vujadinovic von Sturm Graz, der zuletzt in österreichischen Medien mit den 05ern in Verbindung gebracht worden war. Wie Heidel auf einer Pressekonferenz auf Nachfrage erklärte, habe es den letzten Kontakt zu dem 26 Jahre alten Innenverteidiger vor etwa vier Jahren gegeben, als er von seinem Berater angeboten wurde.